DZP Logo Zusatz 2016 2 03 kleinerUnsere Technologie ist nominiert für den Deutschen Zukunftspreis!

Nominiert für den renommierten Preis sind die Professoren Manfred Curbach (Gesellschafter der CarboCon GmbH), Direktor des Institutes für Massivbau der Technischen Universität Dresden, Chokri Cherif, Direktor des Institutes für Textilmaschinen und Textile Hochleistungswerkstofftechnik sowie sein Vorgänger, der emeritierte Professor Peter Offermann, heute Vorstandsvorsitzender des Verbandes Tudalit und Beirat im Deutschen Zentrum Textilbeton.

Die drei Professoren gehören zu den führenden Köpfen bei der Erforschung von Carbonbeton und treiben die Einführung des Werkstoffes auf den Markt erfolgreich voran. Ihnen ist es gelungen, eine korrosionsbeständige und ressourcensparende Alternative zum herkömmlichen Stahlbeton zu entwickeln. Mit dem faszinierenden Verbundmaterial Carbonbeton – einer Kombination aus Spezialbeton und Carbonfasern – markieren sie den Anfang einer neuen Bau-Ära. dzp t1 gruppe copyright ansgar pudenz deutscher zukunftspreis 099 0149 kleiner

Ca. 50 Tausend einzelne Fasern, die deutlich dünner  sind als ein menschliches Haar, werden zu einem Garn zusammengefasst und in einem Verfahren zu einer Gitterstruktur verarbeitet und beschichtet. Im Vergleich zum Stahl ist Carbon viermal leichter und sechsmal tragfähiger.

Stahlbeton wurde vor ca. 150 Jahren erfunden und gilt bis heute als das meistverwendete Material nach Wasser. Eine Schwachstelle des Stahlbetons liegt in der Korrosionsanfälligkeit des Stahls. Um ihn vor Korrosion zu schützen, ist u. a. eine dicke Betonschicht erforderlich. Da Carbon nicht rostet, ist eine zusätzliche Schutzschicht nicht notwendig. Mit Carbonbeton ist es zudem möglich, wesentlich schlanker und filigraner zu bauen und Bauwerke zu erschaffen, die eine deutlich längere Lebensdauer aufweisen, und Gebäudegeometrien zu entwerfen, die mit Stahlbeton nur schwer umsetzbar sind.

Mehr Informationen erhalten Sie hier.


Die Welt des Carbonbetons - in 80 Sekunden erklärt!